Egon-Eiermann-Preis

Seit 1991 fördert die Eternit AG Architekturstudenten und junge Architekten mit dem Egon-Eiermann-Preis. Alle zwei Jahre sucht das Unternehmen zusammen mit dem Karl Krämer Verlag und einer stets hochkarätig besetzten Jury nach spannenden Entwürfen, die richtungsweisend sind für Architektur und Gesellschaft. Als Eternit 1991 zum ersten Mal den Architekturpreis auslobte, hieß er noch schlicht „Eternit-Wettbewerb für Architekturstudenten und junge Architekten”. Erst seit 1997 trägt er den Titel „Egon-Eiermann-Preis”, und das ist kein Zufall: Egon Eiermann (1904-1970) zählt zu den bedeutendsten deutschen Architekten der Nachkriegsmoderne.

In der Arbeit von Egon Eiermann spielte ein Werkstoff eine besondere Rolle: Faserzement. Für Eiermann war es das geeignete Material für eine moderne Architektur. Er verwendete Eternit unter anderem als Brüstungspaneele beim Abgeordneten-Hochhaus „Langer Eugen” in Bonn (1965-1969), als gewellte Fassadenbekleidung bei der berühmten Taschentuchweberei in Blumberg (1949-1951) oder als raffiniert abgestuftes Wellplattendach auf seinem eigenen Wohn- und Atelierhaus in Baden-Baden (1959-1962). Diese Gebäude waren wegweisend.

Für Eternit ist der Name Egon Eiermann deshalb gleichermaßen Herausforderung und Verpflichtung. Ganz im Geiste des großen deutschen Architekten sollen mit dem Egon-Eiermann-Preis innovative Architekturentwürfe von gesellschaftlicher Relevanz gefördert werden. Die Eternit AG eröffnet den Studierenden und Absolventen damit die Möglichkeit, ihre Ideen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Und das schon seit zwei Jahrzehnten.