Eternit

Nachhaltiges Bauen

Das Umweltbundesamt, Dessau. Sauerbruch Hutton Architekten, Berlin

Deutsches Gütesiegel Nachhaltiges Bauen - ausgezeichnete Projekte mit Eternit Fassaden

Kaum ein anderes Thema hat in den vergangenen Jahren so stark an Bedeutung gewonnen wie das nachhaltige Bauen. Die gesellschaftliche Diskussion um Klimawandel und Energieeinsparung spiegelt dies ebenso wider wie die Neufassung von Gesetzen und internationalen Normen. Vor diesem Hintergrund gründeten international tätige Architekten, renommierte Ingenieure, Investoren und führende Unternehmen der Bauwirtschaft – darunter auch die Eternit AG – Mitte 2007 in Stuttgart die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen - DGNB.

Die Praxis-Reporte zum Nachhaltigen Bauen bieten Ihnen mit Zeichnungen, Hintergründen und Kennwerten detaillierte Einblicke zu zertifierte Projekten mit Eternit.

Als eines der ersten Gebäude wurde das Umweltbundesamt (UBA) in Dessau mit dem Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen in Gold von der DGNB ausgezeichnet. Das UBA entstand als Pilotprojekt zur Umsetzung des Leitfadens nachhaltiges Bauen 2002 des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Einen wichtigen Anteil hierzu steuern die auf über 5000 m² Fassade verwendeten Holzzementplatten von Eternit bei.
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Das Paul-Wunderlich-Haus im brandenburgischen Eberswalde integriert in einem modernen und funktionalen Nutzungsmix die Verwaltung des Landkreises Barnim mit Kultur und Handel. Vier verschiedene Faserzementfassaden von Eternit gliedern das mit dem DGNB Gütesiegel in Gold zertifizierte Ensemble.
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Die Aufgabe der Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen ist es, Wege und Lösungen aufzuzeigen, die nachhaltiges Bauen ermöglichen. Dies betrifft die Planung von Gebäuden ebenso, wie deren Ausführung und Nutzung. Als wichtiges Instrument vergibt die DGNB das „Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen“ für besonders umweltfreundliche, gesunde, ressourcensparende und wirtschaftlich effiziente Gebäude. Zu den Besonderheiten des DGNB-Systems gehört, dass es auf dem Lebenszyklusgedanken aufbaut und neben den ökologischen Aspekten des „green building“ auch ökonomische und sozio-kulturelle Themen einbezieht – und damit alle drei Säulen der Nachhaltigkeit gleichermaßen anspricht.

Ein wesentliche Bestandteil für das Zertifizierungssystem der DGNB sind die Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental Product Declaration EPD). Als eines der ersten Unternehmen der Branche hat Eternit für die gesamte Produktpalette von Dach-, Fassaden-, und Ausbauprodukten diese freiwillige Nachhaltigkeitsbewertung erstellen lassen. In den EPD´s sind alle Werte des gesamten Lebenszyklus eines Produktes offengelegt: von der Herstellung über die Verarbeitung bis zu dessen Recycling. Sie geben detailliert Auskunft über den Primärenergiebedarf an regenerativer und nicht regenerativer Energie und führten Bewertungsgrößen zu den fünf größten Umweltbelastungen ein: Treibhausgase, Kohlenstoff-Emissionen (FCKW), Saurer Regen, Überdüngung und Smog.


Quelle: DGNB