Passivhaus

Lore-Lorentz-Berufskollegs, Düsseldorf. Heuer Faust Architekten, Aachen
Passivhausbau mit Eternit
Seit mehr als zehn Jahren werden Passivhäuser mit Gebäudehüllen von Eternit gebaut. Dabei ist eine gut gedämmte Fassade neben dem Dach und hochwertigen Fenstern, das wichtigste Bauteil, um effizient Energie einzusparen. Eternit bietet mit groß- und kleinformatigen Fassadenplatten, -tafeln, -paneelen und -ziegeln ein umfangreiches Produktprogramm für die Energieeinsparfassade.
Die Passivhaus-Reporte bieten Ihnen mit Zeichnungen, Hintergründen und Kennwerten detaillierte Einblicke in gebaute Passivhäuser mit dem Eternit Fassadensortiement.
Nachhaltig und kompakt, das Einfamilienhaus im Passivhaus-Standard in Weißenburg besteht aus einer Holzrahmenkonstruktion mit vorhängten Fassadentafeln von Eternit. Der kompakte Baukörper besitzt eine großflächige Gebäudesüdseite mit hohem Fensteranteil für passive solare Energiegewinne. Den Report Passivhaus Weißenburg finden Sie ab Seite 11 in der Broschüre "Passivhäuser mit Eternit".
Eine Stahlbeton-/Holzrahmenkonstruktion mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade aus Lärcheholz in Kombination mit Faserzementtafeln von Eternit bilden die neue Passiv-Reihenhauszeile in München Poing. Den Report Reihenhäuser Poing finden Sie ab der Seite 15 in der Broschüre "Passivhäuser mit Eternit".
Farbenfroh präsentiert sich die ökologische Passivhaus-Wohnanlage Wohnsinn II in Darmstadt. Die hochwertige Umsetzung des prägnanten Fassadenbildes erfolgte mit Bluclad Putzträgerplatten und verschiedenfarbigen Cedral Fassadenpaneelen von Eternit. Den Report Wohnsinn II finden Sie ab der Seite 19 in der Broschüre "Passivhäuser mit Eternit".
Der nach Osten und Süden großflächig verglaste Winkelbau umschließt einen gepflasterten Hof mit Spielmöglichkeiten für die Kindergarten- und Hortkinder. Zur Straße hin ist die Fassade mit farbigen Pictura Fassadentafeln von Eternit bekleidet. Den Report Kita Ricklinger Straße finden Sie ab der Seite 23 in der Broschüre "Passivhäuser mit Eternit".
Passivhäuser zeichnen sich durch ein wohngesundes Raumklima und einen niedrigen Energieverbrauch aus. Aufgrund seiner kompakten, hoch wärmegedämmten Bauweise benötigt das Passivhaus sowohl im Winter als auch im Sommer keine klassische Heizung oder Kühlung. Der überwiegende Teil des Wärmebedarfs wird aus „passiven“ Quellen, wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und technischen Geräten, gewonnen. Eine effiziente Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung bietet ganzjährig frische Luft in allen Wohnräumen. Sie reduziert die Lüftungswärmeverluste erheblich, indem die in der Abluft enthaltende Wärme in einem Wärmetauscher an die kalte Frischluft abgegeben wird. Passivhaus-Lüftungsanlagen arbeiten stromsparend und geräuscharm.
Rein äußerlich unterscheiden sich Passivhäuser nicht von konventionellen Häusern – Neubauten aber auch sanierte Altbauten können den Passivhausstandard erreichen.
Passivhaus Qualitätsanforderungen
Exzellenter Wärmeschutz und kompakte Gebäudehülle
Alle Bauteile der Außenhülle müssen rundum sehr gut wärmegedämmt und wärmebrückenfreie konstruiert werden (U-Werte ≤ 0,15 W/(m²K)). Zudem muss die Außenhülle so gut luftdicht sein, dass sie bei einem Drucktest n50 ≤ 0,6 1/h erfüllt.
Warmfenster als Wärmesammler
Die Qualität der Fenster, einschließlich der Fensterrahmen, sollte im Regelfall dem Passivhaus-Standard entsprechen (U-Werte von Fenstern und andere transluzenten Bauteilen müssen unter 0,8 W/(m²K) liegen.
Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung
Die Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung bewirkt in erster Linie eine gute Raumluftqualität und dient der Energieeinsparung. Auch im Passivhaus muss ein Restwärmebedarf gedeckt werden. Es reicht aber aus, die Wärme durch eine Nacherwärmung der Zuluft zuzuführen (Wärmebereitstellungsgrad ≥ 75%). So kann die Lüftung gleichzeitig auch als Heizwärmeverteilung dienen.
Energie
Der spezifische Primärenergieeinsatz für alle Haushaltsanwendungen zusammen (Heizung, Warmwasserbereitung und Haushaltsstrom) darf nicht höher als 120 kWh/(m²a), der Jahresheizwärmebedarf muss kleiner als 15 kWh/(m²a) sein. Die Berechnung erfolgt nach Passivhaus Projektierungs Paket - PHPP.
Die Bundesregierung und die EU forcieren, mit der neuen EU-Gebäuderichtlinie (EPBD Energy Performance of Buildings Directive) ab 2020 alle Neubauten im „Null-Energie-Standard“ zu realisieren. Die Vorstufe hierzu ist das effiziente Passivhaus. Diese Häuser verbrauchen in der Regel 80% weniger Heizenergie als herkömmliche Gebäude. Während ein Neubau nach den gesetzlichen Vorschriften der EnEV zirka sechs bis zehn Liter Öl je Quadratmeter Wohnfläche verbraucht, kommt ein Passivhaus mit 1,5 Liter Öl (entspricht 15 kWh) pro Quadratmeter Wohnfläche aus. So bleiben auch bei steigenden Energiepreisen die Heizkosten gering und die Umwelt wird entlastet. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW fördert mit dem Programm „Energieeffizientes Bauen“ die Planung und Realisierung von Wohngebäuden im Passivhaus-Standard mit zinsvergünstigten Krediten. Mehr über Passivhäuser erfahren Sie beim Passivhausinstitut.

