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Entwicklung

Eine neue Werkstoffgeneration

Wohnhochhaus, Amsterdam - Jan Willem Neutelings, Rotterdam 1998

Als 1976 neue wissenschaftliche Erkenntnisse die gesundheitsgefährdende Wirkung von Asbestfeinststaub belegten, wurde 1981 vom Wirtschaftsverband Asbestzement e.V. mit der deutschen Bundesregierung ein Branchenabkommen auf der Basis der Freiwilligkeit zum Ausstieg aus der Asbestzementproduktion beschlossen. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigten, dass von eingebauten Asbestzementprodukten für Dach und Fassade mit fest gebundenen Fasern keine Gefahren ausgehen. Die deutsche Eternit GmbH hatte bereits 1979 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bundesministerium für Forschung und Technologie begonnen, industrielle Möglichkeiten des Asbestersatzes zu erforschen. Umfangreiche Prüfungen waren notwendig, um das Langzeitverhalten des neuen Stoffes zu untersuchen und die gesundheitliche und baubiologische Unbedenklichkeit abzusichern. Als neue Armierungsfaser wurde schließlich eine synthetische, organische Faser aus Polyvinylalkohol (PVA) eingeführt, die in ähnlicher Form auch für medizinische Nähfäden eingesetzt wird. Von 1981 bis 1990 wurden alle Produkte für den Hochbau auf Faserzement der asbestfreien Generation umgestellt. Eine Übersicht über die Umstellung finden Sie auf www.faserzement.info unter Asbestzement – Fragen und Antworten.