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Interview – Drei Fragen an den Nutzer • Gesamtschule Melsungen

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Das campusartige Gebäudeensemble der Gesamtschule in Melsungen wurde in enger Zusammenarbeit mit den zukünftigen Nutzern entwickelt. Der Entwurf zeichnet sich besonders durch seine regionale Wirkung aus: Als Inbegriff zeitgemäßen Lernens ist die 8.300 Quadratmeter große Gesamtanlage kein herkömmlicher Schulbau – vielmehr verfolgten die Planer die architektonische Umsetzung eines vielfältigen und individuell abgestimmten Lehrprogramms. Bei der Fassadenplanung entschieden sich die Beteiligten für den Einsatz des Werkstoffs Faserzement.

Projekt: Gesamtschule Melsungen (GSM), Melsungen | Bauherr: B. Braun Facility, Services GmbH & Co. KG, Melsungen | Architekt: foundation 5+ architekten BDA, Kassel | Foto: Constantin Meyer | Produkt: Eternit Fassadentafel EQUITONE [natura]

Drei Fragen an Dr. Matthias Bohn, Schulleiter

Dr. Matthias Bohn, Schulleiter der Gesamtschule Melsungen

1. Die Gesamtschule Melsungen ist kein herkömmlicher Schul- bzw. Funktionsbau. Was ist das Besondere an Ihrem Konzept?

Fokussiert, behütet, transparent – das sind drei Attribute, die aus meiner Sicht unser Konzept recht gut umschreiben:

Im Fokus der neuen Campusstruktur stehen der neue Schulhof, die Neue Aula und die neue Mensa. Gemeinsam mit dem Schulsekretariat und dem neuen Lehrerzimmer bilden sie die neue Mitte der Schule, das Zentrum, um das herum sich das Schulleben entwickelt.

Behütet zwischen den beiden Hauptklassentrakten auf der Nord- und der Südseite liegt der neue Pavillon, der den Schulhof auf der Westseite begrenzt. Die Schüler nennen ihn zurecht die Insel. Hier finden sich die Nachmittags- und Hausaufgabenbetreuung, die Schulsozialarbeit sowie eine moderne Mediathek.

Die lichtdurchfluteten Räume und die vielen Sichtachsen zwischen den Klassen- und Fachräumen sowie den Projektflächen in den Flurbereichen schaffen transparente Lernräume, in denen konzentriert gearbeitet werden kann und deren Transparenz die Schüler zugleich zur Offenheit, Ehrlichkeit und einem sorgsamen Umgang mit dem Gebäude erziehen kann.

2. Worin sehen Sie die besonderen Herausforderungen beim Bauen für Kinder?

Kinder sind von Natur aus neugierig, verspielt und leistungsbereit. Genau wie guter Unterricht sollte auch eine gute Architektur Räume schaffen, die diesen Wesenszügen von Kindern gerecht werden und die zugleich auch Orte der Ruhe und Konzentration sein können.

Last but not least müssen Materialien verwendet werden, die sowohl ästhetisch als auch robust sind, denn Kinder und Jugendliche haben noch nicht gelernt ihre Kräfte zu kanalisieren. Halbstarke Rüpelhaftigkeit und Vandalismus sind somit bei der Planung immer auch mit ins Kalkül zu ziehen.

3. Was macht den Werkstoff Faserzement aus Ihrer Sicht für den Schulbau so geeignet?

Um unsere Anforderungen an einen ästhetischen und zugleich robusten Fassadenwerkstoff zu erfüllen, empfahlen foundation 5+ Architekten das nicht brennbare Material Faserzement. Überzeugt hat uns dann das breite Farbspektrum der EQUITONE Fassadentafeln von Eternit und die schlag- und kratzfeste Oberfläche, die zudem einen wirksamen Graffitischutz bietet.