Kulturelles Engagement

... ist für Eternit:

kein Luxus, sondern gelebte gesellschaftliche Verantwortung.

Prof. Jan R. Krause, Leiter Unternehmenskommunikation bei Eternit

Eternit fördert Architekturstudenten mit dem „Egon-Eiermann-Preis“ und unterstützt regelmäßig kleinere und größere Ausstellungsplattformen wie die Architekturbiennale in Venedig, das Architekturforum Aedes und die Architektur Galerie Berlin. Nicht zuletzt legt Eternit auch bei der Corporate Architecture größten Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit. Moderne Bauweisen und der innovative Umgang mit dem Material zeichnen alle Gebäude des Unternehmens aus.

Temporäre Kunsthalle

Eternit Faserzement spielt seit seiner Entwicklung eine Rolle in der Kunst
Die Temporäre Kunsthalle Berlin (2008-2010)

Der Werkstoff Faserzement hat in der modernen Kunst eine lange Tradition, schon Picasso hatte einst auf Eternit gemalt. Ein interessantes Beispiel für die gelungene Symbiose ist die Temporäre Kunsthalle Berlin, die von 2008 bis 2010 auf dem Schlossplatz einen Raum für zeitgenössische Kunst bot. Der österreichische Architekt Adolf Krischanitz realisierte die 600 qm große Ausstellungshalle als modernen Holzbau mit Faserzementplatten von Eternit. Symbolträchtig und provokant wurde die Kunsthalle selbst als Kunstobjekt inszeniert, indem die Eternit Fassaden der 55 x 20 Meter großen und elf Meter hohen Box im Wechsel von Künstlern als weit sichtbare Ausstellungsflächen gestaltet wurden.

Modell Bauhaus

Eternit als Teil der Bauhaus-Ausstellung
Die Bauhaus-Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau

Zum 90. Geburtstag des Bauhauses wurde im Berliner Martin-Gropius-Bau die größte Bauhaus-Ausstellung aller Zeiten gezeigt. Die begehbare Installation aus knapp drei Meter hohen Eternit-Wänden führte den Besucher in verschiedene zeitgenössische Shop-, Wohn- und Alltagssituationen. Neben der Darstellung des historischen Bauhauses wurden auch Werke zeitgenössischer Künstler präsentiert, die sich mit dem Nachwirken der Bauhaus-Idee bis heute auseinandersetzen.

Architekturbiennale Venedig

Eternit beteiligt sich regelmäßig an der Architekturbiennale
Der Deutsche Pavillon 2012 in den Giardini in Venedig.

Nach 2002 und 2010 unterstützte die Eternit AG auch 2012 den deutschen Biennale Beitrag auf der Internationalen Architekturausstellung in Venedig. Neben der aktuellen Baukultur stehen hier stets Themen wie nachhaltiges Bauen und Ressourcen sparen im Fokus. Themen, die traditionell auch die Unternehmenskultur von Eternit spiegeln.

Egon-Eiermann-Preis

Mit dem Egon-Eiermann-Preis werden regelmäßig Architektur-Studenten gefördert
Der Egon-Eiermann-Preis für Studenten und junge Architekten

Mit dem Namen Egon Eiermann schließlich verbinden Eternit und der Architektennachwuchs Herausforderung und Verpflichtung zugleich. Seit 20 Jahren verleiht die Eternit AG zusammen mit dem Karl Krämer Verlag den renommierten „Egon-Eiermann-Preis“ und fördert damit Studierende und junge Architekten sowie die Zusammenarbeit mit den Hochschulen.

Werkbund

Eternit-Werk, Entwurf Ernst Neufert

Die Eternit AG ist seit 1957 aktives Werkbundmitglied und tritt wie die interdisziplinäre 1907 gegründete Plattform für eine humane Gestaltung der Umwelt ein. Die Architekten und Werkbundmitglieder Paul Baumgarten und Ernst Neufert haben auch die Baukultur von Eternit entscheidend geprägt. Seit der Erfindung des Faserzements vor mehr als 100 Jahren hat der Werkstoff Architekten, Künstler und Designer inspiriert. Umgekehrt hat sich auch Eternit inspirieren lassen. So gibt es eine traditionsreiche Geschichte des Zusammenwirkens mit weiteren Werkbundmitgliedern, u.a. Le Corbusier, Max Bill, Willy Guhl, Rudolf J. Schmitt, Konrad Wohlhage, Astrid Bornheim, Folke Hanfeld. Im Jahr 2009 engagierte sich die Eternit AG als Hauptsponsor des Deutschen Werkbundtags in München zum Thema „Die Zukunft des Wohnens in der Stadt“.

Baukultur von Eternit

Wichtige Architekten entwarfen Gebäude von Eternit
Eternit-Haus in Berlin von Paul Baumgarten

Ein elementarer Baustein der Unternehmenskultur ist bei Eternit die Unternehmensarchitektur. Denn in der Architektur eines Unternehmens wird die ganze Komplexität der Unternehmensidentität erfahrbar. Hier gilt ähnliches wie für die Produkte: Qualität verpflichtet. So wurden in der Boomzeit der Nachkriegsjahre zwei der wichtigsten Architekten für die firmeneigenen Bauten engagiert. In Berlin errichtete Paul Baumgarten mehrere Fabrikgebäude auf dem Werksgelände in Rudow, das Eternit-Haus im Tiergarten mit Showroom und Mitarbeiterwohnungen und das Eternit-eigene Gästehaus im Grunewald – aktuell mit großer Sorgfalt von den Architekten Gewers, Kühn und Kühn renoviert. In Heidelberg war es Ernst Neufert, der für Eternit den Masterplan des Fabrikgeländes entwarf und seit 1954 über zehn Jahre hinweg alle Hallen und das Verwaltungsgebäude errichtete.

Zuständig für die Architektur der Unternehmensgebäude ist Astrid Bornheim.
Eternit Akademie in Heidelberg

Diesem architektonischen Anspruch verpflichtet, entwickelt heute die Berliner Architektin Astrid Bornheim die Eternit Bauten an den verschiedenen Standorten weiter. Neben der Sanierung der Eternit Hauptverwaltung – die im Neufertschen Sinne zugleich Pilotprojekt zur Erprobung neuer Technologien und Fassadendetails war – errichtete Astrid Bornheim 2011 auch den Neubau für die Eternit Akademie, der firmeneigenen Fortbildungseinrichtung für Architekten, Händler und Verarbeiter. Zudem ist die Architektin seit 2004 für Eternit Ausstellungen und Messeauftritte verantwortlich. Vielfach ausgezeichnet, wie beispielsweise mit dem ADAM Award, stehen hierbei immer der innovative Umgang und die sinnliche Wahrnehmung des Materials im Vordergrund.