Kunsthalle Mannheim

Räumlich komplex: Kunsthalle mit Doppelfassade aus Metallgewebe und Faserzement

Wie eine dreidimensionale Grafik wird die filigrane Fassade der neuen Kunsthalle Mannheim selbst zum Kunstobjekt und projiziert – je nach Sonnenstand und Blickwinkel – durch das glänzende Metallgewebe ein immer neues flirrendes Schattenspiel auf die dahinter liegenden dunklen Equitone Natura Faserzementtafeln.

Die räumliche Komplexität der Doppelfassade spiegelt sich auch in der Gesamtkubatur des Neubaus von gmp Architekten wider: Inspiriert durch die Quadratestruktur der Planstadt besteht das Museum aus verschiedenen dreistöckigen Kuben, die – auf jeder Ebene mit breiten Brücken verbunden – ein spannungsvolles Ensemble zwischen städtischer Dichte und räumlicher Offenheit schaffen. Erschlossen wird das neue Ausstellungshaus durch ein 20 Meter hohes, lichtdurchflutetes Atrium, das als Herzstück ein monumentales Relief von Anselm Kiefer aufnimmt – „sodass einerseits die Kunst über die Architektur weit in die Stadt ausstrahlt und andererseits die Stadt gewissermaßen barrierefrei in die Räume des Neubaus hineinfließt“, so die Architekten.

Das transparente, bronzierte Metallgewebe definiert die Gebäudekubatur der Kunsthalle und ist farblich an den Sandstein der Umgebung anlehnt. Eine steinerne und zugleich samtige Haptik besitzen auch die Fassadentafeln Equitone Natura, die in der zweiten Fassadenebene nicht sichtbar mit Tergo Hinterschnittdübeln auf Alu-Unterkonstruktion montiert wurden und so eine gleichmäßig elegante Oberfläche schaffen.

Einzelheiten

Produktkategorie
EQUITONE [natura]
Stadt
Mannheim
Architekt
gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg
Verarbeiter
Franzen Fassadentechnik GmbH, Kottenheim