Lebenshilfe Ingolstadt

Klare Formsprache und reduzierte Materialität

Sichtbeton trifft auf weiße Faserzementtafeln

Der Neubau der Gemeinnützigen Wohnungsbau-gesellschaft (GWG) Ingolstadt spricht eine eindeutige Architektursprache: Klare Formen und farbig reduzierte Materialien bestimmen das optische Erscheinungsbild des Gebäudes, das 17 Wohneinheiten sowie sechs Einzelapartments und eine Wohngruppe für die Lebenshilfe umfasst. Während sich die markanten Treppenhäuser, Laubengänge und Balkone aus Sichtbeton demonstrativ vom Baukörper abheben, nimmt sich der Gebäudekern in seiner Farbigkeit und Materialität deutlich zurück. Die vorgehängte, hinterlüftete Fassade aus weißen, großformatigen EQUITONE [textura] Fassadentafeln von Eternit bildet einerseits einen Kontrast zum rohen Beton. Andererseits stellt das gewählte Material einen optischen Bezug zu den angrenzenden Vorgängerbauten her, deren Fassade gleichermaßen mit weißen Faserzementtafeln von Eternit gestaltet wurde. Die hellen, leicht reflektierenden Oberflächen erzeugen eine freundliche Atmosphäre. Durch die prägnanten dunklen Fugen zwischen den hellen Fassadentafeln entsteht ein klares Raster, das die geradlinige Ästhetik und klare Formsprache der Architektur zusätzlich betont. Die nichtbrennbaren Faserzementtafeln kommen im Wohnungsbau auch aufgrund ihrer hohen Beständigkeit zum Einsatz: „Die Platten sind robust, lassen sich einfach reinigen und ggf. auch leicht austauschen“, so der Architekt Tom Repper von BLAUWERK Architekten. Die feinkörnige Oberflächenstruktur der EQUITONE [textura] Fassadentafeln besitzt einen langanhaltenden Reinigungseffekt, der Regen und Schmutz abperlen lässt und sie zu einem besonders widerstandsfähigen Material machen.

Einzelheiten

Stadt
Ingolstadt
Architekt
BLAUWERK Architekten, München
Verarbeiter
Bilfinger OKI Isoliertechnik GmbH, Speyer