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Equitone Natura Faserzementtafeln erzeugen in horizontaler Lamellenstruktur räumliche Tiefe und abwechslungsreiche Schattenwürfe an der Fassade. © SCHMIDHUBER / Milla & Partner

Weltaustellungspavillon

mit EQUITONE Fassade von Eternit

München, 19. Januar 2015

Einen Länderpavillon für eine Weltausstellung zu entwerfen ist eine einmalige Aufgabe für einen Architekten. Nicht jedoch für das Münchner Architekturbüro Schmidhuber. Sie planen nach der Expo in Shanghai bereits zum zweiten Mal in Folge den Pavillon, mit dem sich die Bundesrepublik Deutschland der Weltöffentlichkeit präsentiert: auf der diesjährigen Expo 2015 in Mailand. Unter dem Titel „Fields of Ideas“ inszenieren die Architekten den Deutschen Pavillon als skulpturale Landschaft. Fließend gehen Außen- und Innenräume ineinander über und werden auf einem bis zu zehn Meter hohen Holzdeck von großen, weitsichtbaren Membrandächern überspannt. Umhüllt wird der Pavillon von einer dynamisch wirkenden Equitone Lamellenfassade aus Faserzement von Eternit.

Unter dem zentralen Expo-Thema „Feeding the Planet, Energy for Life“ öffnet am 1. Mai die Weltausstellung 2015 in Mailand ihre Tore. Bis Ende Oktober 2015 präsentieren mehr als 140 Länder Konzepte und Technologien für einen nachhaltigen Umgang mit Nahrungsmitteln und Energie. Der Deutsche Pavillon – konzipiert von der Arbeitsgemeinschaft aus Schmidhuber, Milla & Partner und Nüssli Deutschland – macht unter dem Titel „Fields of Ideas“ erlebbar, wie bedeutsam ein wertschätzender Umgang mit der Natur für die Ernährung in der Zukunft ist. Als Ort für Begegnung und Austausch werden die Besucher selbst Teil eines großen, lebendigen Deutschlandbildes, das sich laut den Architekten explizit nicht in einer Repräsentationsarchitektur ausdrückt, sondern „als eine lebendige, fruchtbare ‚Landschaft‘ voller Ideen, in der Architektur und Ausstellung eng miteinander verzahnt sind.“

Holz, Faserzement und textile Membrane mit organischer Photovoltaik sind die prägenden Materialien des Deutschen Pavillons. Durch das große Spektrum an eingesetzten Bautechnologien aus Deutschland vermittelt der Pavillon ebenso innovative wie nachhaltige Antworten zu den auf der Expo formulierten Fragestellungen. Für die Fassaden, die in ihrem Erscheinungsbild aufgebrochenen Erdschichten ähneln, wählten die Architekten ein traditionsreiches Produkt in seiner neuesten Version, das Eternit erstmals auf der BAU 2015 vorstellt: die durchgefärbte Faserzementtafel Equitone Natura in zwei neuen irdenen Farbtönen. „Bei allen Themen, die der Deutsche Pavillon zur Entdeckung bereithält, ist die Fassade des Pavillons diejenige, die alles zusammenhält, die das charakteristische Bild Deutschlands nach Außen transportiert“, erläutert Pavillon-Architekt Lennart Wiechell. Die Equitone Lamellenfassade erfüllt den konstruktiven Sonnenschutz und ist zugleich Teil eines einfachen, aber wirksamen Klimakonzeptes. Ihre Durchlässigkeit sorgt in Kombination mit energieeffizienten Technologien für eine natürliche Belüftung mit behaglichen Temperaturen in allen Ausstellungsräumen. Auch der Brandschutz stellte besondere Anforderungen an die Wahl von nichtbrennbaren Fassadentafeln aus Faserzement. Weitere Gründe waren für die Architekten „Reduktion und Klarheit, eine einfache Montage und Demontage sowie die Vermeidung von komplizierten Verbundkonstruktionen“.

Hintergrundinformation zum Deutschen Pavillon auf der Weltausstellung 2015

Universale, große Weltausstellungen finden im Wechsel mit kleineren Expos alle fünf Jahre statt. Die kommende große Expo in Mailand folgt auf Shanghai (2010), Aichi (2005) und Hannover (2000). Thema der Expo 2015 ist „Feeding the planet, energy for life“. Sie präsentiert sich als nachhaltiger Agrofood-Park ohne massive Monumentalbauten. Das Motto des Deutschen Pavillons „Fields of Ideas“ lautet „Be active!“.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie verantwortet die Messe Frankfurt Organisation und Betrieb des Deutschen Pavillons auf der Weltausstellung 2015 in Mailand. Konzept, Planung und Realisierung des Deutschen Pavillons übernimmt die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) der Unternehmen Schmidhuber (München), Milla & Partner (Stuttgart) und Nüssli Deutschland (Roth bei Nürnberg). Dabei zeichnen Schmidhuber für das räumliche Konzept, Architektur und Generalplanung verantwortlich, Milla & Partner für das inhaltliche Konzept, die Ausstellungs- und Mediengestaltung sowie Nüssli für Ausführung und Projektmanagement. Das Expo-Gelände liegt in der Nähe des bestehenden Mailänder Messegeländes.

Die Weltausstellung wird sechs Monate lang geöffnet sein – vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2015. Weitere Informationen finden Sie unter www.expo2015-germany.de

Equitone von Eternit – Made in Germany

Die Eternit AG ist das einzige Unternehmen in Deutschland mit der Lizenz zur Herstellung von Qualitätsprodukten für Dach und Fassade aus Faserzement unter dem traditionsreichen Markennamen Eternit. Vor 110 Jahren erfolgte die Markteinführung in Deutschland. Eternit gehört heute zur weltweit operierenden Etex Group und ist in Deutschland an den Standorten Heidelberg, Beckum und Neuburg an der Donau vertreten.

Unter dem Markennamen Equitone fassen die Eternit AG und die Etex Group weltweit alle großformatigen Fassadentafeln aus Faserzement zusammen. Der Name Equitone steht sinnbildlich für den authentischen Werkstoff Faserzement und die Vielseitigkeit des Materials: Von durchgefärbt bis farbig beschichtet und von fein geschliffen bis profiliert lassen sich ganze Gebäudehüllen aus einem Guss gestalten. Alle Equitone Fassadentafeln sind mit Umwelt-Produktdeklarationen (EPD) nach ISO 14025 als unbedenkliche Bauprodukte zertifiziert.

Bereits 2010 hatte Eternit im Rahmen des Egon-Eiermann-Preises zum Entwurf für einen Weltausstellungspavillon zur Expo 2015 in Mailand aufgerufen und den Architektennachwuchs zu außerordentlich kreativen Lösungen inspiriert. Der Katalog zum Egon-Eiermann-Preis 2010/2011 kann unter fassade@eternit.de bestellt werden.


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